Veranstaltungen und Aktivitäten sowie Vereins-News 2017


  • "Jagdsaison" beim JCU. Ende Oktober organisierte der JCU wie jedes Jahr im Herbst die "Judo-Safari", einen judo-spezifischen Sportabzeichen- und Kreativitäts-Wettbewerb des Deutschen Judo-Bundes für Judoka bis 14 Jahre.
    Auf die Jagd nach den begehrten Safari-Maskottchen in den Kyu-Farben - gelbes Känguru, roter Fuchs, grüne Schlange, blauer Adler, brauner Bär und schwarzer Panther - begaben sich dieses Jahr 41 begeisterte Nachwuchs-Judoka, deutlich mehr als in den vorangegangenen Jahren. Sehr beliebt ist diese Breitensportveranstaltung unter den jungen "Mattenfüchsen" auch deshalb, weil nach dem Wettkampf für Spiele, Austoben, Gaumenfreuden, geselliges Beisammensein und gemeinsames Kinoerlebnis genügend Zeit und Raum gegeben ist, natürlich auch für "Nachtschwärmen", denn übernachtet wird in der Schulturnhalle.
    Um so vielen aktiven Teilnehmern gerecht zu werden, braucht es jede Menge helfender Hände. Glücklicherweise herrscht daran im JCU kein Mangel. Elf engagierte Betreuer, Kahniwar Akcay, Seline Blank, Marius Huppert, Alexa Kelle, Nick Meiser, Maximilian Mrosek, Fabian München, Vincent Schiffler, Selina Schmitt, Sabine Wolter und Felix Zenner, führten die ihnen zugeordneten Gruppen von Station zu Station, sorgten geduldig für Ordnung, beantworteten unzählige Fragen, bewiesen sich als faire Kampfrichter, versorgten kleine Blessuren und zeichneten gewissenhaft alle individuellen Leistungen der Teilnehmer auf.
    Bei den ersten drei Disziplinen Kurzsprint, Medizinball-Weitwurf und Schlusssprung hatte jeder Akteur mehrere Versuche. Die Teilnehmer feuerten sich gegenseitig an und versuchten gleichzeitig, die schon erbrachten Leistungen zu toppen. Den kleinen Hunger zwischendurch durfte man nur mit einem kleinen Snack stillen, denn den zweiten Teil des Abends bildeten die Judo-Kämpfe innerhalb der einzelnen Altersklassen. Die jeweils Kämpfenden wurden auch hier von den Zuschauern lautstark und fachkundig angefeuert, während die betreuenden Kampfrichter die Augen überall hatten, um die Aktionen der Kämpfer richtig zu bewerten.
    Nach japanischer Tradition muss ein guter Kämpfer nicht nur den Körper trainieren, sondern auch in den schönen Künsten nach Meisterschaft streben. Daher gehört zur Judo-Safari immer ein künstlerischer Teil. Diesmal ging es darum, eines der Judo-Safari-Tiere mit der japanischen Papierfaltkunst Origami darzustellen, für viele eine knifflige Aufgabe, die trotzdem mit Geduld und manch einem helfenden Handgriff prima gemeistert wurde.
    Nach all den Anstrengungen durfte endlich das von mehreren Eltern liebevoll vorbereitete Buffet gestürmt werden, die Aktiven stürzten sich auf frisches Flûte und gespendete Salate aller Art, Rohkost, Obst, Desserts und Kuchen. Nun endlich durften auch die Betreuer pausieren und fanden sich in gut gelaunter Runde noch bis in den späten Abend zusammen.
    Auf den Matten wurden nach und nach die Schlafsäcke ausgebreitet, und die Teilnehmer fanden sich zum Filmevent zusammen. Dabei dürften dem/der einen oder anderen bereits ein oder zwei Augen zugefallen sein... Einige Unermüdliche hielten es jedoch bis 2 Uhr nachts aus, ehe dann doch Ruhe einkehrte. Umso anstrengender war am Morgen das Aufstehen und Zusammenpacken, und manch ein müder Judoka fand kaum den Mund zum Frühstücken ...
    Für diesen rundum gelungenen Ausflug in Kreativität und Sport außerhalb des klassischen Judo ein großes Dankeschön an alle Organisatoren, Unterstützer und Teilnehmer!
    Die Auswertung der individuellen Leistungen ist inzwischen bereits erfolgt, und es sei verraten, dass zur JCU-Weihnachtsfeier am 16.12. zwei gelbe Kängurus, 15 rote Füchse, 8 grüne Schlangen, 12 blaue Adler und drei braune Bären mit von der Partie sein werden.




  • Vereinsfreizeit an der NABU-Hütte am Sonnenborn. An einem der wenigen freundlichen und trockenen Tage Ende September traf sich die Uchtelfanger Judo-Jugend bei der Waldhütte des Natur- und Vogelschutzvereins Uchtelfangen e.V. zum gemütlichen Beisammensein. Bis zum Einbruch der Dämmerung wurde im Wald rund um die Hütte gespielt, die ortskundigen "alten Hasen" zeigten den Jüngeren coole Verstecke, Waldpfade und die Wassertretanlage. Im Wald war es schon dunkel, als es endlich losging zur Nachtwanderung. Taschenlampen und vom Vereinsvorsitzenden gesponsorte Knicklichter leuchteten in die Dunkelheit, doch trotzdem gelang es einigen "Gespenstern" abseits des Weges, den einen oder anderen Schrecken zu verbreiten. Die am meisten Erschreckten waren aber wahrscheinlich die Tiere des Waldes, denn die Wandergesellschaft verhielt sich alles andere als leise.
    Wieder zurück an der Waldhütte, hatten die dortigen "Feuerwächter" das Schwenkfeuer mit Willis Holz ordentlich in Gang gebracht, so dass sich alle Hungrigen mit leckeren gegrillten Dingen versorgen konnten. Dazu gab es - von Eltern gespendet - viele verschiedene Salate, Snacks und Knabbereien. Am Feuer, in der Hütte und noch lange auch im umliegenden Wald war ausgiebig Zeit zum Unterhalten und Spielen. Nach und nach verabschiedeten sich diejenigen, die nicht übernachten wollten. Doch etwas Ruhe kehrte erst tief in der Nacht ein - nachdem sich die nimmermüden Kinder wieder ums Feuer versammelt hatten. Am längsten hielten es hier Lia und Roman aus. Nach kurzer, aber verhältnismäßig ruhiger Unterbrechung waren die Ersten schon vor 7 Uhr morgens wieder auf den Beinen. Nach geruhsamem Frühstück an der frischen und milden Luft wurden Hütte und Umgebung gemeinsam aufgeräumt, bevor die (gar nicht müden) Judo-Kids abgeholt wurden.
    Allen Betreuern und Helfern, die wie immer weder Zeit noch Mühe scheuten, um den Kindern diese schöne Vereinsfreizeit zu ermöglichen, ein großes Dankeschön!



  • Integration durch Judo - Bosch fördert JCU-Initiative. In Uchtelfangen und der näheren Umgebung leben zahlreiche Flüchtlingsfamilien, deren sportbegeisterte Familienmitglieder, meist Kinder und Jugendliche, seit einiger Zeit regelmäßig beim JCU trainieren. Ihre Freude am Training spiegelt sich nicht nur in ihrem großen sportlichen Engagement wider - einige haben bereits Gürtelprüfungen abgelegt -, sondern ebenso im Befolgen der philosophischen Grundsätze des Judo. Die Judowerte, u.a. Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Respekt, Höflichkeit, sind allgemein geltende Werte, die besonders in einer multikulturellen Gesellschaft für einen guten Umgang miteinander unabdingbar sind. Durch den Judosport und das gute Vereinsklima im JCU können sie ideal vermittelt werden.
    Dass das tatsächlich funktioniert, zeigt sich im weit über das gemeinsame Training hinausgehenden Interesse und der Teilnahme der Flüchtlinge z.B. am JCU-Turnier "Uchtelfanger Gesundheitspokal", am Breitensport-Wettstreit Judo-Safari oder an Vereinsfreizeiten. Besonders hervorzuheben ist das dabei spürbare zwanglose Miteinander aller JCU-Judoka.
    Fabian München, als JCU-Kassierer und Trainer C in Ausbildung in doppelter Hinsicht direkt eingebunden in das Integrationsprojekt, ist zum Glück für den JCU Mitarbeiter der Firma Robert Bosch GmbH. Bosch, einer der Sieger des Wettbewerbs "Unternehmen im Saarland: aktiv & engagiert 2014", fördert unter dem Motto "Helfende Hände für die Region" seit einigen Jahren soziale Projekte, an denen Bosch-Mitarbeiter in ihrer Freizeit aktiv beteiligt sind. Den Antrag des JCU-Vorstandes auf finanzielle Förderung des Integrationsprojektes, bei dem selbstverständlich auch Kosten entstehen, so z.B. für Judo-Anzüge, offizielle Vereinsmitgliedschaft, Versicherungsbeiträge, Wettkampf-Startgelder usw. usf., beurteilte Bosch sehr positiv und sagte eine Förderung in Höhe von 1500 Euro zu. Für diese großzügige Unterstützung dankt der Judo-Club der Firma Bosch sehr herzlich.



  • Judo beim Sporttag am Illtal-Gymnasium Koordiniert durch Herrn Berkenkamp, dem passionierten Sportlehrer und langjährigen Leiter der Arbeitsgemeinschaft "SportBewegtes IGI", fand am letzten Schultag vor den Sommerferien ein Sporttag statt. Bewegung, Spiel und Sport haben - mittlerweile unbestritten - einen bedeutenden positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere auf körperliches Wohlbefinden, Konzentrationsfähigkeit und Stressresistenz.
    Am IGI-Sporttag konnten die Schüler der Unter- und Mittelstufenklassen in verschiedene Sportarten "hineinschnuppern", die von Vereinen aus der Gemeinde Illingen angeboten werden. Der JCU präsentierte für mehrere Schülergruppen in jeweils rund einstündigen Kursen seine Sparten Judo und Selbstverteidigung. Nach kurzem Aufwärmtraining erklärten und führten die Trainer Jörg Blank, Fabian München, Hermann Rickert und Sabine Wolter verschiedene Bewegungsabläufe und einfache Techniken vor, die anschließend von den allermeisten Schülern mit Spaß und Begeisterung ausprobiert wurden.
    Im Gespräch zeigte sich erfreulicherweise, dass etliche Schüler in ihrer Freizeit Sport treiben, und es bleibt zu hoffen, dass auch bisher Inaktive einige Anregungen für ihre persönliche Zukunft mitgenommen haben.




  • Kyu- und Dan-Prüfungen beim JCU: Judosportliches Highlight zu Sommerferienbeginn waren für die Judo-Schüler die Prüfungen zum nächsthöheren Kyugrad. Bestens vorbereitet durch unser Trainerteam unterzogen sich 40 JCU-Judoka der Begutachtung ihrer technischen Kenntnisse in Theorie und Praxis durch offiziell bestellte Prüfer. Nach den neuen DJB-Regeln werden Prüfungen bis zum orangen Gürtel (5. Kyu) trainingsbegleitend abgelegt, d.h. die Prüflinge stellen über mehrere Trainingsstunden hinweg ihr neu erworbenes Können unter Beweis. Unter den jungen "Mattenfüchsen" glänzten Josephine Mrosek, Laura Spaniol, Sarah Konzer, Nico Tomczok und Tobias Bächle mit ihren Prüfungsleistungen.
    Die Anwärter auf Kyu-Grade ab orange-grün (4. Kyu) zeigten in konzentrierter Prüfungsatmosphäre ihr Können. Dank eingehenden vorbereitenden Trainings gelang es allen Kandidaten, die Prüfer von ihren theoretischen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten zu überzeugen.
    Als neue Gürtelfarben tragen ab sofort
    weiß-gelb (8. Kyu): Luke Lawinger, Marius Brill, Alexander Hinz, Jan-Noah Recktenwald, Lina-Sophie Schäfer, Charlotte Groß, Jamal Allouch, Victoria Dachiev, Antonio Gross
    gelb (7. Kyu): Helena-Sophia Jung, Ruslana Zwetzich, Nikita Gutenberg, Lina-Luisa Lehnhardt
    gelb-orange (6. Kyu): Samira Schmitt, Laura Spaniol, Roman Zwetzich, Lana Meiser, Nico Tomczok, Mina König, Leonie Geid, Laura Egerer
    orange (5. Kyu): Josephine Mrosek, Tobias Bächle, Julius Huppert, Sarah Konzer
    orange-grün (4. Kyu): Selina Schmitt, Ines Schiffler, Felix Zenner
    grün (3. Kyu): Stefan Lermen

    blau (2. Kyu): Franziska Baier, Tom Kania, Maximilian Mrosek
    braun (1. Kyu): Alexa Kelle, Tobias Schiff, Kahniwar Akcay, Fabian München, Stefan Kelle

    Am Wochenende zuvor, während zahlreiche JCU-Judoka hervorragende Platzierungen auf Wettkämpfen in Luxemburg, Sindelfingen, Remagen und Wemmetsweiler errangen (wir berichteten), stellte sich Trainerin Sabine Wolter der großen Herausforderung, vor den kritischen Prüfern des SJB und DJB die Prüfung zum zweiten Judo-Meistergrad abzulegen. Ihre langfristige und unermüdliche Vorbereitung auf diesen Tag zahlte sich in Form einer sehr guten Prüfung aus, Sabine trägt nun als drittes JCU-Mitglied den 2. Dan.


  • Uchtelfanger Judoka als ausdauernde Kicker bei UDsF: Wie schon so oft in den vergangenen Jahren stellte der JCU bei uDsF eine Mannschaft. Ein gemischtes Team aus Judoka und ein paar Hobbyfußballern wurde von Mannschaftsführer und Judoka Tim Hoffmann zusammengestellt. Gesponsort wurde die Mannschaft von der Fa. Orthopädietechnik Horst Meiser, die T-Shirts und Getränke für die Mannschaft zur Verfügung stellte.
    Michael Stephan, ehemaliger Vorsitzender des JCU, unterstützte die Mannschaft ebenfalls mit Gerstenbräu. Grund hierfür war sein kürzliche Weihe zum Diakon, zu der wir ihm an dieser Stelle noch recht herzlich gratulieren.
    Am ersten Tag und im ersten Spiel musste die Mannschaft gegen die spielerisch stärkere Mannschaft "Besoffenheim" antreten. Auch der sehr starke Kampfeinsatz unseres Torwarts Frank Klos (ältester Spieler auf dem Platz) konnte eine Niederlage nicht verhindern. Die routinierteren und technisch stärkeren Fußballer der gegnerischen Mannschaft konnten gegen unsere kampfstarken Judoka klar mit 3:1 gewinnen. Anzumerken sei an dieser Stelle, dass sich Frank Klos bei einer uneigennützig durchgeführten Abwehraktion eine Fraktur der rechten Hand zuzog, wie sich später herausstellte. Trotzdem spielte er unter sehr starken Schmerzen bis zum Ende der Spielzeit weiter. In Folge konnte er leider nicht mehr antreten,was alle sehr bedauerlich fanden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Gute und eine schnelle Genesung!
    Im zweiten Spiel ging es gegen "Galatasarei ich bin zu". Gegen die sehr erfahrenen "Alten Herren", welche schon länger Fußball spielen als die meisten der Judoka alt sind, wurde eine klare Niederlage prognostiziert. Der vermutlich starke Zuspruch von hopfenhaltigen Getränken bei den erfahrenen Herren und der große Kampfgeist der Judokas brachte jedoch ein Remis. Am Ende war man mit einem 1:1 zufrieden, wobei ein Sieg zumindest möglich gewesen wäre.
    Danach spielte man am zweiten Tag im Spiel Nr. 3 gegen "Die Engagierten". Ein Sieg wäre hier verdient gewesen. Kampfstärke als auch Spritzigkeit brachten den Judoka viele Chancen, die leider nicht alle verwertet werden konnten. Am Ende stand es für die enttäuschten Judoka nur 1:1.
    Im vermeintlich letzten Spiel gaben die Judoka noch einmal alles. Der "niedrige" Sieg (1:0) täuscht über den Biss und den eisernen Siegeswillen der Mannschaft. Das starke Spiel brachte unzählige Chancen, wobei der Ball nur einmal im Netz landete. Beim Schlusspfiff war man sich sicher, mit diesem Sieg den 3. Platz erreicht zu haben. Die Turnierleitung gab auf Nachfrage an, dass man nicht mehr spielen müsse.
    Um so mehr erstaunte die erschöpften und frisch geduschten Judoka, die bei einem kühlen Hellen die Spiele Revue passieren ließen, die Durchsage, dass man doch noch einmal antreten müsste. Ein Veto brachte nichts - also hieß es, sich erneut umzuziehen, um gegen die Mannschaft "Ich bin zu" anzutreten. Am Ende ihrer Kräfte und etwas unmotiviert (was man verstehen kann) verloren die niedergeschlagenen Judoka 4:1. Somit erreichten sie von 5 Mannschaften einen hervorragenden 4. Platz.
    Zum Team gehörten Tim (Spielführer), Nick, Till, Marius, Simon, Martin, Frank, Fabian Marc und Annika. Vincent fiel verletzungsbedingt leider aus.




  • JCU trauert um Eva Bächle: Vollkommen unerwartet verstarb Ende Mai Eva Bächle, Mama unseres U12-Kämpfers Tobias. Der JCU verliert mit ihr eine stets tatkräftige und unkomplizierte Unterstützerin des Vereins, doch vor allem gilt unser Mitgefühl ihrer Familie. Wir werden Eva vermissen und ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

  • Erstes Mai-Wochenende 2017 beim JCU: Freizeit und Spaß: Am sechsten Frühsommer-Wochenende des JCU nahmen etwa 30 junge JCU-Judoka teil und verbrachten mit den Betreuern Ruslana, Alexa, Stefanie und Milan, Sabine und Ronny, Bernd, Fabian und Heike eine entspannte und aktive Zeit im Ökodorf in Losheim am See. Zunächst wirkte der Ort fremd: Zahlreiche rot-weiße Absperrbänder zwischen den Hütten...? Doch es sollte nur der neu gesäte und bisher spärlich gewachsene Rasen vor allzu wilden Spielen geschützt sein - und gleichzeitig wurden die Judoka als vertraute Gäste herzlichst eingeladen, den neu gestalteten Grillplatz einzuweihen. Nach Ankommen, Hausaufteilung, Stöckesuchen für das Stockbrot und actiongeladenem Fußball ließ sich niemand zweimal bitten, bei Schwenkern und Würstchen, bei Salaten und Rohkost ordentlich zuzulangen. Das Feuer brannte noch bis tief in die Nacht für selbstgemachtes salziges und süßes Stockbrot, zum Grillen von Marshmallows und einfach für Lagerfeuerromantik.
    Auch der Samstag wurde ausgiebig für Sport und Spiel genutzt, so z.B. zum Bogenschieß-Wettbewerb, Fußball, Bäumeklettern und trotz der Kühle zum Besuch der Wassertretanlage. Besonders Roman tat sich hervor, der unbedingt einen neuen Weltrekord im Wassertreten aufstellen wollte... Die "Fusili Bolognese" zum Mittagessen wurden fast restlos verspachtelt, zwischendurch Obst und Kuchen und abends nochmal Geschwenktes waren den hungrigen Mündern nicht zuviel. Gutes Timing hatte der schauerartige Regen: Er fiel immer, wenn die Gruppe im Gemeinschaftshaus war. Große Freude löste, wie schon im letzten Jahr, Annikas Besuch aus. Ein Highlight waren auch die von Noahs Familie mitgebrachten und zelebrierten echten amerikanischen Marshmallows mit Schokolade und Keksen. Der Abend endete gezwungenermaßen etwas früher, hieß es doch am Sonntag für etliche U12- und U15-Judoka, ihr Können bei den Saarlandmeisterschaften unter Beweis zu stellen, welche erst knapp 8 Wochen zuvor - d.h. lange nach Abschluss der Planung für das Ökodorf-Wochenende - terminiert worden waren.
    Am Abreise-Morgen lief alles wie am Schnürchen. Allen Ökodorf-Teilnehmern gilt ein großes Lob für die sorgenfreie Zeit bei guter Laune und für das diskussionslose Mittun bei Reinigungs- und Aufräumarbeiten. Einen herzlichen Dank den zahlreichen Eltern und Unterstützern, die Salate, Kuchen und Gebäck, Obst und Gemüse für die Wochenend-Freizeit vorbereitet und gespendet hatten und klaglos Fahrdienste übernahmen. Ein großes Dankeschön und Anerkennung ebenso an das unermüdliche Betreuerteam.




  • Ortsrats-Ehrung: Das neue Jahr war erst wenige Tage alt, als auf dem Neujahrsempfang des Uchtelfanger Ortsrates ein unterhaltsames und kurzweiliges Programm geboten wurde. Wie jedes Jahr wurden unter anderem die Leistungen verschiedener ortsansässiger Vereine, so auch die des JC Uchtelfangen, gewürdigt. Die erfolgreichsten JCU-Athleten der offiziellen Saarländischen, Südwestdeutschen und Deutschen Judo-Meisterschaften des Jahres 2016 wurden besonders geehrt.
    Zu ihnen gehören:
    Franziska Baier, Tim Hoffmann, Sophie John, Tom Kania, Alexa Kelle, Stefan Lermen, Maximilian Mrosek, Ines Schiffler, Vincent Schiffler, Alessandro Schorr, Laura Spaniol, Nico Tomczok, Yannik Wolter und Felix Zenner.