Don Bosco - Wer war das?


Willi und Gerd Kirsch hatten vor 1977 im Saarbrücker Heim "Don Bosco" bei Pater Ender Trainingsstunden gegeben. Das Heim wurde 1977 aufgelöst. Pater Ender versprach den Kirsch-Brüdern eine Judomatte, wenn sie einen Judo-Club gründen, der den Namen "Don Bosco" als Zusatz führt.

Der Auszug aus der "Chronik" des JCU erklärt, wie unser Verein zu seinem Namenszusatz kam. Auf den Mann, der diesen Namen trug, will diese Seite einen kurzen Blick werfen.
Vielleicht ist dem einen oder anderen schon einmal der Name Don Bosco "über den Weg gelaufen" oder hat von den Salesianer Don Boscos, der zweitgrößten katholischen Ordensgemeinschaft der Welt, gehört. Johannes Bosco wurde in einfachsten, bäuerlichen Verhältnissen am 16. August 1815 in Becchi, einem kleinen Ort bei Turin, geboren. In der nahen Großstadt lernt er als junger Priester schnell die Schattenseiten der Industrialisierung kennen: Armut, Kriminalität und Gewalt. Anders als viele seiner Zeitgenossen begegnet Johannes Bosco diesen Zuständen weder mit Nichtstun noch mit Gegengewalt. Nach dem Motto „Nicht mit Schlägen, sondern mit Güte wirst du sie zu Freunden gewinnen.“ gründet er Lehrwerkstätten und Schulen und setzt sich auch an vielen weiteren Stellen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein. So spricht er sich etwa bei Arbeitgebern gegen die Prügelstrafe und für das Recht auf Freizeit aus. Boscos Einsatz für die Jugend wärt bis zu seinem Tod am 31. Januar 1888, mit 72 Jahren. Am Ostersonntag 1934 wird er von Papst Pius IX. heilig gesprochen.
Judo ist mehr als ein Kampfsport. Judo wurde von Jigoro Kano auch als Erziehungsmethode und Lebensphilosophie entwickelt. Das Vorbild, das Menschenbild und die Pädagogik Don Boscos passen für uns so gut dazu, dass der JCU stolz auf seinen Namenszusatz ist.

Weitere Infos zu Don Bosco gibt es auf den Seiten der Salesianer Don Boscos oder in der Wikipedia.