Rückblick auf überregionale Turniere mit JCU-Beteiligung


Überregional, bundesweit und international: JCU-Judoka zeigen sich als ernstzunehmende Konkurrenz

Uchtelfangen. Nicht nur bei den zahlreichen Turnieren, sondern auch bei Leistungsvergleichen auf sportlichem Höchstniveau, das fast ausschließlich von Judo-Leistungssportlern mit spezieller Förderung beherrscht wird, können einige JCU-Athleten "ein Wörtchen mitreden". Die Courage, sich derart hochkarätiger Konkurrenz zu stellen, die erzielten Ergebnisse und das damit verbundene Engagement für den JCU sprechen für sich:
In der Altersklasse U15, welche aktuell die Jahrgänge 2001, 2002 und 2003 umfasst, ist die höchste offizielle Wettkampfebene die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft, für die sich in den Vorrunden Emily Bost, Alexa Kelle und Kahniwar Akcay qualifiziert hatten. Alle drei nahmen erstmals an dieser Meisterschaft teil und hatten in ihren Kämpfen durchweg wettkampferprobte und körperlich überlegene Gegner(innen). Trotzdem erkämpfte sich jeder der drei den 5. Platz ihrer/seiner Gewichtsklasse. Ein hervorragendes Debüt!

Rückblick 2015

Die Altersklassen U17 bzw. U18 wurden auf mehreren hochrangigen Judo-Events von Vincent Schiffler vertreten. Nach vorhergehender Qualifikation für die Südwestdeutsche Einzelmeisterschaft der U18 erreichte er zu Jahresbeginn ebenfalls den 5. Platz. Auch kämpfte er auf etlichen namhaften Turnieren, die wegen der hohen Teilnehmeranzahl pro Gewichtsklasse nach Brasilianischem System ausgetragen werden, d.h. eine Niederlage kann bereits das Wettkampf-Aus bedeuten.
Auf dem renommierten "Internationalen Turnier im Glaspalast" in Sindelfingen, wo jeden Sommer rund 800 Judoka aus ganz Europa aufeinander treffen, wie auch auf dem als inoffizielle Meisterschaft gehandelten "Mario-Kwiat-Gedächtnisturnier" (Bundesoffenes Sichtungsturnier des DJB) im Oktober in Herne gelang es Vincent trotz der extrem harten Konkurrenz, einige Punkte und Siege einzufahren. Auf dem "Bamberger Domreiterturnier" (ebenfalls DJB-Sichtungsturnier) verwies er mehrere Kontrahenten in die Schranken und erkämpfte nach äußerst knapp verlorenem Viertelfinale in der Gesamtwertung den 9. Platz.
Europaweit seit langem hoch angesehen ist das in Österreich stattfindende "Internationale Osterpokalturnier der Stadt Kufstein", auf dem Vincent den 7. Platz belegte.

Neben den Wettkämpfern verdient vor allem Trainer und Betreuer Jörg Blank besondere Anerkennung für die gezielte Wettkampfvorbereitung, professionelles Coachen und motivierendes Mitfiebern am Mattenrand.