U12-U15: 7. Frankenthaler Herbstpokal-Turnier (17.10.15)


Heiße Herbsttage in Frankenthal

Frankenthal. Das erste Herbstferien-Wochenende stand zum 7. Mal im Zeichen des Frankenthaler Herbstpokal-Turniers, eines renommierten Ranglisten-Turniers des Pfälzischen Judoverbandes. Da das Turnier für alle Judoka offen ist, die der EJU (Europäischen Judo-Union) angehören, reisten Athleten nicht nur aus Deutschlands Südhälfte, sondern auch aus den umliegenden Nachbarländern an. Der JCU beteiligte sich mit fünf Kämpferinnen und Kämpfern.
Die Mädchen der Altersklasse U12w eröffneten den Wettkampf. Franziska Baier und Ines Schiffler als jüngster Jahrgang mussten in der geichen Gruppe antreten, in der sie unter anderem gegen Judoka aus dem luxemburgischen Nationalkader und aus dem pfälzischen Judo-Leistungszentrum Speyer zu kämpfen hatten - die Unterschiede in den Voraussetzungen hätten größer nicht sein können. Trotzdem verteidigten sich beide JCU-Mädchen nicht nur geschickt, sondern griffen ihre Gegnerinnen auch aktiv und zum Teil erfolgreich an. Bei der Siegerehrung durften sie sich über zwei dritte Plätze freuen. Coach Jörg Blank konstatierte erfreut, dass unsere Mädchen ihre Chancen großenteils gut genutzt hatten und sich vom Leistungsniveau her durchaus mit ihren hochkarätigen Kontrahentinnen messen können.
In der U12m startete Maximilian Mrosek und hatte wie die Mädchen zuvor ebenfalls eine sehr starke Gruppe. Als erfahrener Wettkämpfer ließ er sich von der körperlichen Überlegenheit seiner Gegner nicht beeindrucken und zeigte sehr gute Aktionen, die ihm am Ende ebenfalls zu einer Bronzemedaille verhalfen. Tom Kania war an diesem Tag nicht zu stoppen und gewann in seiner Gewichtsklasse alle Kämpfe. Glücklich nahm er seine wohlverdiente Goldmedaille in Empfang.

Frankenthal 15

Alexa Kelle (4. Kyu = orange-grüner Gürtel) kämpfte als jüngster Jahrgang in der U15w. Einige Teilnehmerinnen ihrer Gruppe hatten bereits den 1. Kyu (braunen Gurt), was nicht nur einen großen Vorsprung in Sachen Technik und Wettkampferfahrung bedeuten kann, sondern natürlich auch psychologische Wirkung auf den niedriger Graduierten hat. Alexa stellte sich tapfer ihren Kontrahentinnen und siegte in den ersten Kämpfen, vor allem unter Einsatz gekonnt ausgeführter Uchi-mata-Technik, zum Teil schon nach wenigen Sekunden. Auch gegen die Braungurt-Inhaberinnen war Alexa alles andere als chancenlos, setzte gekonnt ihr Spektrum an Techniken ein und musste sich an Ende nur knapp geschlagen geben. Dem Doppel-KO-System entsprechend landete sie damit auf dem undankbaren 5. Platz, der ihren gezeigten Leistungen nicht gerecht wird. In den nächsten Jahren muss die Konkurrenz mit Alexa rechnen!
In der Gesamtrechnung kann der JCU als Breitensportverein stolz auf solche leistungsbereiten und leistungsfähigen Wettkämpfer sein. Allen Teilnehmern, Coach und Eltern herzlichen Dank für das Engagement und herzlichen Glückwunsch!