U10: 5. Krümel-Randori in Bürstadt (24.0.15)


Silber-goldener Auftakt der Judo-Wettkampfsaison 2015

Bürstadt. Keine Winter-Wettkampfpause gönnten sich die JCU-Judoka der Altersklasse U10: Am 5. Krümel-Randori, einem Turnier für den Judo-Nachwuchs bis zum 7. Kyu (Gelbgurt) in Bürstadt (Südhessen) nahmen unter 149 Judoka Julius Huppert, Milan Pagac und Ines Schiffler teil. Es wurde auf 2 Ippons = 20 Punkte pro Begegnung gekämpft. Bis zu ihren Kämpfen mussten sich die drei allerdings mehrere Stunden in Geduld fassen... doch dann gaben sie ihr Bestes: Keine Spur von Aufregung zeigte Julius, der hier sein zweites Turnier überhaupt bestritt, in seinen Kämpfen. Schnell und beharrlich ging er immer wieder in die Offensive, hielt seine Gegner mit technisch exakten Wurfansätzen in Atem und wich ihren Attacken gekonnt aus. Unbesiegt zog er ins Finale ein.

Krümelrandori Bürstadt

Milan kämpfte in derselben Gewichtsklasse wie Julius und ließ seinen Gegnern mit O-soto-otoshi, Kontern und Haltegriffen keine wirkliche Chance. Alle seine Kämpfe beendete er vor Ablauf der regulären Kampfzeit von zwei Minuten. Im Kampf um Platz 1 gegen Julius machte sich Milans größere Wettkampferfahrung bemerkbar: Intuitiv setzte er sich bietende Gelegenheiten zu Punkten um und gewann auch diesen Kampf souverän. Gold und Silber dieser Gewichtsklasse gingen damit hochverdient an Milan und Julius.
Ines' Gruppe war die letzte, die an diesem Tag kämpfte. Ihre aufgestaute Energie entlud sich im ersten Kampf, den Ines bereits nach weniger als 20 Sekunden mit 2 Ippons nach O-goshi für sich entschied. Auch in ihren nachfolgenden Begegnungen war sie nicht zu bremsen und besiegte ihre Kontrahentinnen klar mit Würfen bzw. Haltegriffen jeweils vor Ablauf der Zeit. Sogar den Freundschaftskampf gegen eine 8 kg schwerere Gegnerin konnte sie mit Haltegriffen für sich entscheiden. Glücklich nahm sie die Goldmedaille ihrer Gewichtsklasse in Empfang.
Die Freude über diese Glanzleistungen konnte auch die abendliche Heimreise - knapp 150 km durch Schneeregen auf glatten Straßen - nicht trüben.